04.03.2021

Bund und Länder beschließen Verlängerung der Corona-Maßnahmen - mit Lockerungen

Foto: Öffnungsperspektive | Bundesregierung

Bund und Länder setzen in den nächsten Monaten auf Ausweitung der Impfkampagne sowie Teststrategie. "Für die nächsten Wochen und Monate wird es bei stabilem Infektionsgeschehen einen Vierklang geben aus Impfen, Testen, Kontaktnachvollziehung und Öffnungen." Aktuell werden täglich bis zu 200.000 Impfungen durchgeführt und in den nächsten Tagen und Wochen geplant verdoppelt werden. Bis Anfang April soll es einmal wöchentlich die Möglichkeit eines kostenfreien Schnelltests geben, ein wichtiger Baustein, "um mehr Normalität und sichere Kontakte zu ermöglichen":

  • Pädagog:innen & Schüler:innen
  • in Präsenz Beschäftigten (Angebot durch Unternehmen)
  • sowie allen Bürger:innen ohne Symptome (Testung durch vom Land bzw. der Kommune betriebenen Testzentrum/ vom Land bzw. Kommune beauftragenten Dritten oder niedergelassenen Ärzten) Die Kosten übernimmt ab dem 8. März der Bund.

Die aktuell bestehenden Beschlüsse werden verlängert beinhalten jedoch Möglichkeiten zur Lockerung, je nach Infektionsgeschehen in den Ländern und Regionen. Die jeweiligen Landesverordnungen werden entsprechend angepasst und bis 28. März 2021 verlängert.

Bund und Länder entschieden sich für einen Öffnungsplan in fünf Schritten, die folgenden Punkte betreffend (siehe auch Grafik):

1. Öffnungsschritt: Schulen, Kitas, Friseure

2. Öffnungsschritt: Buchhandlungen und körpernahe Dienstleistungen

3. Öffnungsschritt: Einzelhandel, Museen, Außensport

4. Öffnungsschritt: Außengastronomie, Theater, Sport

5. Öffnungsschritt: Freizeitveranstaltungen, Einzelhandel, Sport

detailliert nachzulesen in der Öffnungsperspektive in fünf Schritten

zum Wortlaut der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sowie den Beschlüssen vom 3. März 2021

25.02.2021

Volkssolidarität verlangt Impfpriorisierung für alle pädagogischen Fachkräfte

Pressemitteilung des Bundesverband Volkssolidarität e.V.:

Seit heute dürfen sich Mitarbeitende in Schule und Kita in Deutschland offiziell impfen lassen. Alle anderen Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe müssen aber weiter auf ihre Impfung warten. Dabei sind die Menschen in diesen Arbeitsfeldern zu einem Großteil nicht weniger ähnlichen Risiken ausgesetzt.

Susanna Karawanskij, Präsidentin der Volkssolidarität, freut sich über den Impfstart für Kita und Schule: "Es ist ein großer Erfolg für viele Erzieher*innen und Grundschullehrer*innen in diesem Land, dass es jetzt endlich mit der Impfung losgeht. Wir haben uns dafür – auch im Corona-Kita-Rat – mit großer Vehemenz eingesetzt und sind nun sehr froh über das Ergebnis.

Leider ist es für viele Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe eine herbe Enttäuschung, dass sie hier nicht mitgedacht werden.", bedauert die Präsidentin. "Dies gilt insbesondere für die stationären Einrichtungen. Die jungen Menschen in diesen Wohngruppen und Heimen kommen meist aus dissozialen Familienverhältnissen, sind nicht selten krank an Leib und Seele und sehnen sich nach Schutz und Zuwendung.

Seit vielen "Corona-Monaten" sorgen sich dort die Beschäftigten um diese Kinder und Jugendlichen, betreuen sie zum Teil rund um die Uhr und kompensieren zusätzlich seit nunmehr 100 Tagen Lockdown auch noch viele Aufgaben der teilweise kaum bzw. stark eingeschränkt stattfindenden schulischen Bildung. Die Gefahr einer Infektion ist hier präsent – auch durch den regelmäßigen Kontakt zu Familien und Freunden der jungen Schutzbefohlenen." 

Susanna Karawanskij verlangt deshalb ausdrücklich, auch die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bestmöglich zu schützen. "Wir als Volkssolidarität fordern die Beibehaltung der Formulierung aus der Corona-Impfverordnung vom 8. Februar, in der alle Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind, bei der Priorität für eine Impfung gleichgestellt werden. Wir dürfen hier nicht Gefahr laufen, die pädagogischen Arbeitsfelder wieder in ihrer Bedeutung gegeneinander auszuspielen. Wer die Kinder- und Jugendhilfe kennt, der weiß, dass Kinderschutz in diesen Zeiten mit Impfschutz einhergehen muss."

19.02.2021

Volkssolidarität Sachsen startet Jobspot-Kampagne bei RADIO PSR

Ab Montag, den 22. Februar startet die neue Jobspot-Kampagne der Volkssolidarität Sachsen bei RADIO PSR. Wir suchen mittels 4 originellen Jobspots nach engagierten Fach- und Nachwuchskräften, die einen wichtigen und sozialen Beruf erlernen wollen.

Die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig die Arbeit der Volkssolidarität nach über 75 Jahren Vereinsgeschichte ist und bleibt. Kompetente Arbeitskräfte in Pflegeheimen oder Kitas sind unerlässlich und halten vor allem während der Pandemie die Fahne hoch. Genau das weiß auch RADIO PSR, der als Familiensender mit knapp einer Million Hörer*innen pro Tag viele Menschen in Sachsen durch den Tag bringt. Dabei soll auch das Lachen nicht zu kurz kommen und das geht am besten in der bekannten Morgensendung – der Steffen Lukas-Show.

Die Kampagne wird ab Montag 3 Wochen beim beliebten sächsischen Sender RADIO PSR zu hören sein. Im Sommer wird es dann noch eine zweite sachsenweite Kampagne beim Sender geben.

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